Fischaufstiegsanlage an der Lüttelforster
Mühle
Ein wesentlicher Bestandteil der hiesigen Kulturlandschaft
stellen die Wassermühlen der Schwalm dar. Die Stauanlagen dieser
Mühlen sind jedoch gleichzeitig ökologische Barrieren, die eine
ungehinderte Durchwanderbarkeit für Fische und sonstige aquatische
Organismen verhindern. Zielsetzung des Schwalmverbandes ist es, entsprechend
konstruierte Fischaufstiege einzurichten, die diese ökologische Durchgängigkeit
wieder herstellt. An der Brüggener und an der Borner Mühle sind
daraufhin bereits im Jahr 2001 entsprechende Fischaufstiegsanlagen gebaut
worden. Für die Lüttelforster Mühle erfolgte der erste
Spatenstich durch Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Mitte
September 2008. Fotos des Projektstartes können Sie in der Bildergalerie
ansehen.

Plan der Fischaufstiegsanlage |

Informationstafel |

Auf dem Weg zum ersten Spatenstich
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Eine möglichst naturfreundliche Gestaltung des Umgehungsgerinnes
als Kombination von Rauhbettgerinne und Beckenpass ist oberstes Ziel dieser
Baumaßnahme. Es wird eine höchst mögliche Strukturvielfalt
hinsichtlich Querschnitt, Strömung und Wassertiefe angestrebt. Die
jeweils im Umgehungsgerinne integrierten Becken werden durch sog. Rauhbettgerinne-Strecken
verbunden. In diese sind zusätzlich große Störsteine eingebaut,
die den erforderlichen Energieabbau hervorrufen und gleichzeitig Strömungsschatten
als Ruhezonen für aufsteigende Gewässerorganismen entstehen
lassen. Dabei soll die Anlage nicht nur, wie es bei den früheren
sog. "Fischtreppen" der Fall war, Fischen einen
Aufstieg ermöglichen, sondern auch kleinen Wasserorganismen wie Schnecken,
Krebsen oder der Vielzahl von Larven.
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