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Seitenbiotop an der Schwalm
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Bereits
im 13. Jahrhundert wurde die Schwalm unterhalb des Hariksees aus
der natürlichen Talmulde heraus an die Geländekante verlegt,
um die Borner Mühle mit Wasser zu versorgen. Hierdurch wurde
die Eindeichung der Schwalm notwendig, um Überschwemmungen
zu verhindern. Undichtigkeiten der Deichbauwerke machten eine Deichsanierung
notwendig. Dies lag teilweise an den zum Dammbau verwendeten Materialien,
aber auch an den hohen Bisambeständen, deren Höhlen zu
Böschungseinbrüchen beitrugen. Mit dem Flächenankauf
eines ca. 15 Meter breiten Uferstreifens parallel zur Schwalm eröffnete
sich die Möglichkeit der Deichrückverlegung und der flachen
Ausgestaltung der Böschungen. Durch die Anwendung ingenieurbiologischer
Bauweisen wurden neue Bisamaushöhlungen verhindert. |
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Bisam Ondantra zibethicus
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