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Bei Starkregenereignissen reichte
die Aufnahmekapazität des Vogelsrather Grabens nicht aus, und
es kam zu Schäden in Amern im Bereich der Waldnieler Straße
und der Dorfstraße. Um neben dem Hochwasserschutz auch den
Belangen des Naturschutzes Rechnung zu tragen und das Ortsbild aufzuwerten,
wurde der Graben naturnah umgestaltet um dieses Problem zu reduzieren.
Der Vogelsrather Graben ist ein Temporärgewässer,
das nur bei Regenereignissen Wasser führt. Bei Starkregenereignissen
sind allerdings in den vergangenen Jahren in Amern im Bereich der
Waldnieler Straße sowie der Dorfstraße Schäden
entstanden, da der Graben die Wassermassen nicht vollständig
aufnehmen konnte. Durch Schaffung von zusätzlichem Rückhalteraum
erhöhen sich das Gewässervolumen und die Speicherwirkung
dieses Abschnittes. Ziel war eine Verbesserung der Situation bei
Starkregenereignissen und eine entsprechende Entlastung der Kanalisation
in diesem Bereich. Zusätzlich sollte der begradigte Graben
durch eine naturnahe Gestaltung auch ökologisch an Bedeutung
gewinnen. Die naturnahe Gestaltung erhöht nicht nur die Strukturvielfalt
des Gewässers und bietet Wasserorganismen zusätzlichen
Lebensraum, sondern bereichert zudem das Ortsbild. Dazu wurde auch
auf den Erhalt landschaftsprägender Bäume, wie z.B. Kopfweiden
und Eschen, besonderen Wert gelegt. Von den Anliegern in das Gewässer
hinein gebaute Zaunanlagen werden entfernt, da sie den geordneten
Abfluss und die Gewässerunterhaltung behindern. Da es sich
bei den für die Aufweitung des Grabens betroffenen Grundstücken
ausschließlich um Gemeindebesitz handelt, konnten die Kosten
für die Maßnahme minimiert werden.
Ziele
• Hochwasserschutz in Einklang mit ökologischen Belangen
• Strukturvielfalt des Gewässers erhöhen
• Erhalt und Integration vorhandener Gehölze
• Aufwertung des Ortsbildes
• Beseitigung von unterhaltungs- und abflussbehindernden Bauwerken
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Maßnahmenplan

Baustellenbesichtigung

Fertige Umgestaltung
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